Quadriga Effekt

Allgemeine Infos

Das Bild einer Wärmbildkamera ist ein errechnetes Bild. Es ist stark abhängig von den Wetterverhältnissen der vorangegangenen Tage. „Schlechtes“ Wetter, also wie beispielsweise wolkenverhangener Himmel, Regen etc. führt dazu, dass die Objekte in verminderter Qualität dargestellt werden, da die differenzierte „Aufheizung“ der einzelnen Objekte fehlte. Das Wild wird jedoch in gewohnter Qualität dargestellt. So wird hier oftmals eine Störung vermutet. Dieser Effekt ist jedoch normal und bei jeder Wärmebildkamera vorhanden. Gerade im Herbst erhalten wir dazu sehr viele Anrufe. Kunden vermuten hier oft einen Defekt. Noch deutlicher und eindrucksvoller lässt sich dieser Effekt an der Quadriga auf dem Brandenburger Tor erkennen. Die Wärmebildkamera mit der diese Aufnahmen gemacht wurden, hat folgende technische Werte: Auflösung 640×480, Pitch 12, Objektiv 35mm
1,0 – Mehr geht im zivilen Bereich gerade kaum. Es ist als eine hervorragende Kamera.

Tag 1

Wolkenverhangener Tag im August ohne Regen. Die Quadriga auf dem Brandenburger Tor ist unter diesen
Wetterbedingungen nicht zu sehen. Auch die Linden vor dem Brandenburger Tor erscheinen als eine Art graue
Masse ohne Details.

Tag 2

Einen Tag später: leicht bewölkt. Unter diesen Bedingungen ist die Quadriga plötzlich wieder zu sehen. Auch Details der Siegessäule lassen sich erheblich besser erkennen. Gleiches gilt für das Brandenburger Tor und die umliegenden Gebäude. Selbst die schönen Linden der Allee können ohne Probleme wahrgenommen werden. Die Personen sehen dagegen kaum anders aus, als auf dem ersten Bild.

Tag 3

Einige Tage später: stark bewölkt. Nach einem durchgängig verregnetem Tag, sind alle Details fast vollständig verschwunden. Über das gesamte Bild hat sich ein Nebelschleier gelegt, der die Optik deutlich trübt.